BUCH SECHS – ist online

 

Gestern ist nun auch Buch SECHS der zwölfteiligen Reihe erschienen.

 

Buch SECHS Mädels sind doch unberechenbar

 

Pünktlich zum Jahresende schließt damit auch das Jahr 1962 ab 🙂

 

23. März 1962 bis 31. Dezember 1962

In Buch SECHS ist Peter noch immer mit seiner Sylvia zusammen. Ab und zu plagen ihn Zweifel, denn es gibt doch noch weitere interessante Mädchen. Er nimmt uns mit zu seinen Ferien- und schulischen Kartoffeleinsätzen. Er lässt uns teilhaben an seinen Gedanken zur damaligen DDR, zu Musik und Kinofilmen.
Auch Gedanken über seine Zukunft spielen immer wieder eine Rolle. Ob sich einiges davon erfüllt, wird in den folgenden Büchern bis Buch ZWÖLF zu lesen sein. Bleiben Sie gespannt!

Begleiten Sie den jungen Mann Peter bei seiner Selbstfindung während der Zeit von 1959 bis 1965, von ersten zarten Begegnungen mit dem anderen Geschlecht bis zu seiner Hochzeit sowie bei seinen Gedanken zu seiner Zukunft und zum Weltgeschehen.

Die Eintragungen wurden nicht verändert. Sie sind in diesem Buch wahrheitsgemäß wiedergegeben.

Vielleicht erkennen sich einige, der heute älteren Generation, darin wieder.
Ein Muss für alle, die in dieser Zeit ebenfalls ihre Jugend in Dresden verbrachten.

 

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Sonntag, 9. Dezember 1962 – Zukunftspläne

Zukunftspläne:

Sonntag, 9. Dezember 1962

Jetzt steht es für mich eigentlich schon fest, dass ich Lehrer werde. Bio und noch irgendein Fach. Mit Sylli habe ich darüber noch nicht gesprochen. Etwas Anderes bleibt mir ja doch nicht übrig. Die verdienen genug und haben ein gesundes Leben. Außerdem würde es mir Spaß machen. Schon in Bio. Das ist mein Lieblingsfach in der Schule. Aber auch erst seit vorigem Jahr. Das andere Fach als Lehrer vielleicht Chemie. Dieses Jahr kotzt mich Chemie ja gewaltig an. Aber wenn ich als Lehrer gehe, dann sowieso erst als Grundschullehrer. So 5. bis 10. Klasse. Die anderen sind mir zurzeit zu schlau. Später könnte man sich ja qualifizieren. Im Notfall kann man ja Englischlehrer werden. Aber auf keinen Fall Russischlehrer. Mir macht es immer Spaß, wenn ich Sylli was erklären muss. Aber wenn ich daran denke, so 25 bis 30 Schüler, da muss man schon Nerven wie Stricke besitzen. Aber man gewöhnt sich doch so ziemlich an alles. Ich spreche mit Sylli am Mittwoch einmal darüber.

Sie kann Schneiderin werden. Da kann sie später Heimarbeit machen. So wie ihre Mutter jetzt. Sie könnte ihr erst helfen und dann die Kunden übernehmen. Das wäre nicht verkehrt. Darüber spreche ich erstmal mit Sylli selber. …

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Montag, 5. November 1962

Montag, 5. November 1962

 

Höre gerade die Schlagerrevue. Christel Bach singt „Das hat noch Zeit“. Das ist ein Twist.

Wenn in den anderen Ländern etwas unmodern geworden ist, so kommt es zu uns. Drüben spielt man schon längst Madison. Aber es ist ja nicht verwunderlich….

Sonntag, 14. Oktober 1962

Sonntag, 14. Oktober 1962

 

Die Kartoffelferien habe ich glücklich hinter mich gebracht. Im Großen und Ganzen war es mal etwas Anderes. Trotzdem haben mich die Kartoffeln zum Schluss angekotzt.

Doch jetzt will ich einige Einzelheiten bringen. Da ich kein Tagebuch mithatte, muss ich das aus dem Gedächtnis bringen:

Losgefahren sind wir mit einem Bummelzug bis Großenhain. Dort begaben wir uns auf schnellstem Wege zu dem einzigen Bus, der da war (sonst waren nur noch LKW’s da!) Wir waren ungefähr 40 Boys. 20 ließen wir in Kmehlen, 10 Mann kamen nach Laubach und der Rest nach Gävernitz. Ich war unter denen in Laubach. Wir waren ein netter Haufen.

Als erstes wurden wir in unsere Quartiere eingewiesen. Wir lagen alle privat. Eine Schau war das. Das war auch das einzige Beste.

Von der Arbeit gibt es nicht viel zu berichten. Es ist mit der größte Mist, den ich kenne.

Am Abend quatschten ein paar von uns ein Mädchen aus dem Dorfe an. Ich kam zu ihnen. Wir unterhielten uns alle mit ihr. Eigentlich wollten wir sie einladen für unsere Antrittsparty am Abend, aber sie durfte nicht. Dann musste sie Milch holen gehen. Erst wollten wir ja alle mitgehen, aber dann blieb ich mit Holger H. alleine bei ihr.

Als erstes versuchte ich ihr abzugewöhnen, „Sie“ zu uns zu sagen. Übrigens, sie hieß Annerose. Ihre Mutter kannten wir ja vom Felde her. Sie lud uns dann mit nach oben ein. Ihre Oma erzählte uns viel von den Russen und vom Dorfe. Das war ganz schön interessant, aber wir waren ja nur Annerose wegen mit oben. Ich habe Annerose öfter angelächelt.  Ich war mir doch meiner Sache sicher.

Am nächsten Tag verabredete ich mich mit ihr wieder zum Milch holen. Da Holger H. nicht da war, habe ich ihn damit ausgespielt. Er war nicht sehr darüber begeistert. Am dritten Abend versuchte ich sie zu küssen. Davon wollte sie aber noch nichts wissen. Erst am nächsten Tag (Donnerstag) durfte ich sie zum Abschied küssen. Wir sahen uns das letzte Mal am Freitag früh. Da habe ich sie auch noch einmal geküsst. Schlecht ist das Mädchen nicht. Mal sehen, ob es morgen klappt, dann werde ich ihr schreiben. Sie macht sich sicherlich viel Hoffnung auf mich, denn sie schenkte mir noch eine Kette mit einem Herz, worauf geschrieben stand „Vergiss mich nicht“. Vielleicht fahre ich mal hin. Am 11. November ist dort Kirmes. Mals sehen, was sich machen lässt.

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Dresden erleben in den 60er Jahren

Dresden 1959 bis 1965

 

Eine Geschichte zum Schmunzeln, und doch nach einer wahren Begebenheit.

 

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Begleiten Sie den jungen Mann Peter bei seiner Selbstfindung während der Zeit von 1959 bis 1965, von ersten zarten Begegnungen mit dem anderen Geschlecht bis zu seiner Hochzeit sowie bei seinen Gedanken zu seiner Zukunft und zum Weltgeschehen.

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Aufgeschrieben in 12 Tagebüchern.

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Alle Bücher können selbstverständlich auch einzeln gelesen werden!

 

 

Bisher sind FÜNF Bände bei Amazon erschienen

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Buch FÜNF – 13. August 1961

Potsdam, 13. August 1961

Mädels sind doch unberechenbar – Auszug vom 13. August 1961

So etwas Blödes. …

Alle Grenzen wurden heute früh, was sage ich, heute Nacht besetzt. Mit Panzern und Geschützen zogen sie los. Es sieht bald aus wie im Krieg. Armee und Polizei ist im Großeinsatz. Hier sieht es wirklich gefährlich aus. Wer weiß, was daraus wieder entsteht. …

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