Dresden erleben in den 60er Jahren

Dresden 1959 bis 1965

 

Eine Geschichte zum Schmunzeln, und doch nach einer wahren Begebenheit.

 

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Begleiten Sie den jungen Mann Peter bei seiner Selbstfindung während der Zeit von 1959 bis 1965, von ersten zarten Begegnungen mit dem anderen Geschlecht bis zu seiner Hochzeit sowie bei seinen Gedanken zu seiner Zukunft und zum Weltgeschehen.

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Aufgeschrieben in 12 Tagebüchern.

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Alle Bücher können selbstverständlich auch einzeln gelesen werden!

 

 

Bisher sind FÜNF Bände bei Amazon erschienen

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Tag 2 der Gratisaktion für Buch VIER

Tag 2 der Gratisaktion für Buch VIER:

 

Buch VIER

 

Eine Geschichte zum Schmunzeln, und doch nach einer wahren Begebenheit. Begleiten Sie den jungen Mann Peter bei seiner Selbstfindung während der Zeit von 1959 bis 1965, von ersten zarten Begegnungen mit dem anderen Geschlecht bis zu seiner Hochzeit sowie bei seinen Gedanken zu seiner Zukunft und zum Weltgeschehen.

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1.Mai 1961 bis 6. August 1961

 

Alle Bücher können selbstverständlich auch einzeln gelesen werden!

 

 

Was erwartet Euch in Buch VIER?

Hier mehr zum Inhalt.

 

 

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Buch FÜNF – 30. August 1961

Dresden, 30. August 1961

Mädels sind doch unberechenbar – Auszug vom 13. August 1961

Da wäre ich doch gestern beinahe zum Mörder geworden!

Zuerst ist mir ein kleines Mädchen ins Rad gelaufen. Ich konnte gerade noch bremsen, aber trotzdem stand ich bei ihr schon auf dem Absatz. Das war der erste Schreck. Der zweite ließ nicht lange auf sich warten.

Ich donnerte hinter Karle her, den Bischofsweg entlang Richtung Schauburg und TB. An der Kreuzung kam Karle gerade so durch. Mir lief so eine dusslige Alte geradewegs ins Rad. Ich habe scharf gebremst und ihr die linke Seite des Lenkers in den Bauch geschoben. Ich bin nicht umgefallen, nur die Alte bumste auf das Pflaster. Das war aber wirklich ein Schreck. Ich hob sie auf und fuhr davon.

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Buch FÜNF – 13. August 1961

Potsdam, 13. August 1961

Mädels sind doch unberechenbar – Auszug vom 13. August 1961

So etwas Blödes. …

Alle Grenzen wurden heute früh, was sage ich, heute Nacht besetzt. Mit Panzern und Geschützen zogen sie los. Es sieht bald aus wie im Krieg. Armee und Polizei ist im Großeinsatz. Hier sieht es wirklich gefährlich aus. Wer weiß, was daraus wieder entsteht. …

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Buch DREI – Die nächsten 5 Tage gratis bei Amazon

Die nächsten 5 Tage gratis bei Amazon 🙂

Der junge 16 jährige Peter nimmt uns mit in seine Welt, lässt uns sein Tagebuch in der Zeit vom 1. Februar bis zum 30. April 1961 lesen. Manches wird vielleicht weniger interessieren, anderes dafür um so interessanter erscheinen. Es geht nicht nur um Mädchen (obwohl diese in diesem Alter ja das Wichtigste sind), sondern auch um Verpflichtungen in der Schule, um Inhalte und Bewertungen der damaligen Kinofilme, Musik, Freunde. Um sein Hobby Fahrrad – bald geht ja die Friedensfahrt los, aber dazu mehr in Buch VIER.
 
Meine Meinung dazu: Es ist dem damaligen Alter entsprechend geschrieben und wenn man seine Geschichte bis Buch ZWÖLF (1965) verfolgt, dann zieht sich doch ein roter Faden durch die Jahre.
 
Einfach mal reinschnuppern und vielleicht doch auf die folgenden Bände gespannt sein. Was wird aus Peter?
 
 

 

 

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Buch VIER – 12. Juni 1961

Mädels sind doch unberechenbar

 

 

Auszug vom 12. Juni 1961

 

Hinterher sind wir zum Sprungturm am Fucikplatz gegangen. Erst standen wir unschlüssig herum. Dann fragten wir, ob wir auch einmal springen dürften. Wir durften. Der Spaß kostete uns 0,30 DM. Nachdem man mir so einen Gurt um den Bauch gewickelt hatte, stieg ich die Stufen empor. Schon der erste Absatz kam mir unverschämt hoch vor. Als ich oben war, wurde mir ganz anders. Aber ich akklimatisierte mich bald. Karle kam dann auch bald hoch. Man hatte eine schöne Sicht da oben. Er war doch mindestens 20 Meter hoch. Dann kam ich mit springen dran. Angst hatte ich gar keine. Die Tür öffnete sich und ich sprang herunter. Als ich das erste Stück im freien Fall herunterschoss, wurde mir dennoch ganz anders. Aber das ging gleich weg. Ich kam unten gut an. Fallschirmspringen geht eine Schau. Ich werde bald wieder springen. …

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Buch VIER – 23. Mai 1961

Mädels sind doch unberechenbar

 

Ein eigenes Zimmer, heute eine Selbstverständlichkeit …

 

Auszug vom 23. Mai 1961

 

In sechs Wochen ziehen L. nun doch nach Westdeutschland. Klasse! Mutti hat schon einen Antrag auf die Hauptmieterschaft abgegeben. Dann bekomme ich nämlich das kleine Zimmer. Eigentlich ist es mir ja egal, welches Zimmer ich erhalte, Hauptsache ist ja, dass es überhaupt ein eigenes Zimmer ist. Viel reinzustellen habe ich ja nicht. Meine Kommode, mein Bett, einen kleinen Tisch mit zwei Stühlen, das Spielschränkchen und den „Musikschrank“. Aber dafür haben meine Flugzeuge ihren sicheren Platz. Naja, hoffen wir, dass es mit der Wohnung klappt.

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Buch VIER – 2. Mai 1961

Mädels sind doch unberechenbar

Auszug vom 2. Mai 1961

 

 

  1. Etappe der XIV. Internationalen Friedensfahrt

Sieger: Höhne DDR 3:14:53

Zweiter:     Saidehushin UdSSR    3:15:23

Dritter: Tscherepowitsch UdSSR    3:15:53

Mannschaftssieger:   DDR

So,nachdem ich alles vorbereitet habe, kann es los gehen. Noch rund 40 Minuten, dann kann ich oben die Namen eintragen. Hoffentlich ist ein Deutscher dabei. Nach der dritten Runde lag ja ein Pole vorn. Piechaczek, Andrzej. Er gewann die Spurtprämie vor Lute, Cees (Holland) und Meiceanu, Gabriel (Rumänien). Aber das ist kein Beinbruch. Noch sind 37km zu fahren. Die Fahrer der DDR lagen im Verfolgerfeld. Dieses Rennen wird hart. Ich bin sehr gespannt.

17.47 Uhr. Eine neue Meldung: „Der Schwede Hansson (108) hat sich aus dem Verfolgerfeld davongemacht!“ Die Meldung ist auch weiter nicht wichtig. Jetzt wird bald wieder eine neue Meldung kommen. Hier ist sie schon: „40 Meter Vorsprung, 108 … jetzt schon wieder eingefangen … 111 = Saidchuskin startet einen neuen Vorstoß „Es wird ein ungeheures Tempo vorgelegt!“ Wahrscheinlich wird es jetzt passieren. Jetzt müssen die Fahrer mächtig aufpassen, damit sie nicht die Post verpassen.

18.25 Uhr. So, jetzt wäre alles überstanden. Der Sieger steht fest. Ich habe mir während des Rennens noch Notizen gemacht, diese werde ich jetzt hier einbringen.

17.56 Uhr. Ein Regenschauer über dem Fahrerpulk.

18.02 Uhr. Es ist wieder mit einer Massenankunft zu rechnen. Mein Kommentar: Die armen Schiedsrichter!

18.07 Uhr übernimmt Heinz-Florian Oertel das Mikrofon im Stadion des 10. Jahrestages. Er ist nicht erfreut von einer Massenankunft. Er sagt:“ Wer der erste im Tunnel ist, der ist der Sieger.“ Dieser Tunnel ist 40 Meter lang, dann eine tüchtige Kurve und noch 200 Meter zum spurten. Wer wird Sieger? Im vorigen Jahr war es Weißleder (DDR). Auch dieses Mal wird es sich zwischen Polen – SU – DDR entscheiden. Ich setze alles auf Deutsch. In Warschau gewannen schon 13 Fahrer….

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Buch DREI – 28. April 1961

Mädels sind doch unberechenbar

Auszug vom 28. April 1961

 

Am Mittwoch, 26.04. 61 habe ich mit Eberhard G. um einen Kasten Bier gewettet. Er behauptet, seine Tanzpartnerin zu heiraten. Tut er das, gebe ich den Kasten gerne. Aber ich glaube es kaum. Denn wie es bis jetzt ausschaute…!

Ich habe mit meiner Tanzstundenpartnerin nichts vor. Höchstens zum Ball einladen. Aber das muss man ja machen. Am liebsten würde ich es ja nicht tun. Hoffentlich sind keine Damen da. Nächstens suche ich mir einen neuen, netten Käfer. Ich denke dabei an eine kleine Schwarze. Das ist mein Typ gewesen. Letztes Mal war sie leider nicht da. Eigentlich schade. Hoffentlich kommt sie nächstes Mal. Dann werde ich mir dieses Wesen anlachen. Aber meine „alte“ (Margita Sch.) werde ich nicht vergessen. Man soll ja stets zwei Eisen im Feuer haben! Sonst war die Tanzstunde bisher klasse. Ich habe mich ständig amüsiert. Um nicht engagieren zu müssen, taten wir nur so zum Schein und setzten uns wieder als keine Damen mehr da waren. Nachher hatten wir wieder die große Auswahl. Aber zu oft durften wir das nicht machen, da es sonst auffiel und das ist peinlich. In unserem Zirkel sind ein paar unmögliche Weiber. Solche, die sie regelrecht verbieten müssten. Man kann dann auch nichts machen, wenn so eine einen auffordert (bei Damenwahl). Das ist ja schrecklich. Dagegen muss noch etwas erfunden werden.

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