Dresden erleben in den 60er Jahren

Dresden 1959 bis 1965

 

Eine Geschichte zum Schmunzeln, und doch nach einer wahren Begebenheit.

 

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Begleiten Sie den jungen Mann Peter bei seiner Selbstfindung während der Zeit von 1959 bis 1965, von ersten zarten Begegnungen mit dem anderen Geschlecht bis zu seiner Hochzeit sowie bei seinen Gedanken zu seiner Zukunft und zum Weltgeschehen.

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Aufgeschrieben in 12 Tagebüchern.

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Alle Bücher können selbstverständlich auch einzeln gelesen werden!

 

 

Bisher sind FÜNF Bände bei Amazon erschienen

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Mädels sind doch unberechenbar – Buch ZWEI

Mädels sind doch unberechenbar

 6 Jahre auf dem Weg vom Jungen zum Mann.

 

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BUCH ZWEI – 24. Oktober 1960 bis 31. Januar 1961

 

Buch ZWEI von insgesamt ZWÖLF Büchern.

  • Hinweis: Peter ist hier 15, knapp 16 Jahre alt

 

24. Oktober 1960

 

Ich liebe Bärbel sehr. Daran gibt es keinen Zweifel. Sie ist jetzt in Berlin. Mir kommt es erst jetzt richtig zu Bewusstsein. Es ist sehr traurig. Wir können uns höchstens aller halben Jahre sehen. Nämlich im Sommer und Weihnachten. Ich weiß jetzt noch nicht, wie Bärbel im engeren Sinne über mich denkt, aber eines ist gewiss: so ganz unbedeutend bin ich für sie auch wieder nicht. Sie hat mich auch einmal gerne gehabt. Wir waren in den zwei Monaten mehr zusammen als auseinander. …

 

13. November 1960

 

Gestern habe ich noch die Antwort an Regine M. geschrieben. Ich habe sehr verliebt geschrieben. Eingesteckt habe ich ihn heute. Er kommt spätestens am 16. November 1960 bei ihr an. Ich gebe ihr Zeit zum Antworten bis zum 20 November 1960. Ich erhalte ihn dann spätestens m 23. November 1960. Der Termin für die Antwort ist der 25. November 1960.

 

Ich war heute wieder einmal im Kino. „Ein Mädchen von 16½“ haben sie gespielt. Ich hatte es noch nicht gesehen. Es war ganz gut. Ort: Astoria-Lichtspiele, Preis: 0,85 DM.

 

Morgen geht es wieder in die schule. Mir graut es auch. Chemie und Biologie stehen auf der Tagesordnung. Das gefällt mir gar nicht. Wenn ich in der Leistungskontrolle drankomme, weiß ich nichts. Na, mir soll es egal sein. Bloß gut, am Mittwoch ist schon wieder ein Feiertag.

 

Meine „Illegale“ habe ich leider noch nicht wiedergesehen. Sie könnte sich ruhig wieder einmal sehen lassen. …

 

18. November 1960

 

Leider konnte ich die letzten zwei Tage nicht einschreiben. Vorgestern Abend war ich mit Karle in der Eisrevue. Es war ja ganz schön. Doch hätte sie noch besser sein können. Und gestern Abend war ich wieder im Kino: „Der Mameluck“. Auch dieser Film war interessant. Doch nicht der letzte Schrei. In zwei Wochen bringen sie „Der Graf von Monte Christo“. Zwei Teile sind das. Der Film muss klasse sein. Ich bin schon drauf gespannt.

 

Ich weiß nicht mehr, was ich machen soll. Ich habe solche Sehnsucht nach Regine. Ob es Regine ist, ist mir egal. Hauptsache, es ist ein Mädchen. Ich möchte ja gar zu gerne wieder einmal küssen. Den ganzen Tag küssen…

 

Heute waren wir bei der NVA. Wir haben mit „KK“ geschossen. Es war ‚ne Schau. Natürlich muss ich jetzt noch laufend üben. Denn ich will das Leistungsabzeichen bekommen.

Bedingung: 3 Schuss stehend – 3 Schuss aufgelegt – auf 50m auf 10 Scheiben 25 Ringe erzielen.

Ich hoffe doch, dass ich das Quantum erreichen kann. Ich habe wieder sehr viele KK-Patronenhülsen gesammelt. Das reicht wieder ein paar Faschingsvergnügen. Es gibt ein paar schöne Bumse. Im Haus knallt das besonders gut. …

 

04. Dezember 1960

 

Der Film „Gletscherpilot“ war prima. Er war spannend und mitreisend. Mir hat er sehr gut gefallen. Da hat einer einen Engländer gespielt und der hat immer englisch rumgequatscht Der hat mir besonders gut gefallen. Auch der Gletscherpilot Hermann Geiger war prima. Er hat, da es sein Beruf ist, sehr echt gespielt. Auch im Großen und Ganzen war der Film nicht schlecht. …

An einem Spielzeugstand habe ich mich dann umgesehen. Ich entdeckte zuerst einmal das Plastikflugzeug „MIG 15“. Aber das habe ich ja schon. Eine Weile später entdeckte ich das Modell einer „AN-2“. Es ist ein Anderthalbdecker und wird als Rundflugmaschine, als Zubringerflugzeug und in der Landwirtschaft verwendet. Ich habe mir dann das Modell erworben. Nach kurzem Blick in den Kasten legte ich ihn gestern wieder beiseite. Um es aufzubauen, brauchte man doch etwas mehr Zeit. Heute habe ich es zusammengebaut. Es war ja eine ganz schöne Arbeit. Vor allem die Verspannungen haben mir Sorgen bereitet. Aber jetzt ist es fertig. Es sieht schick aus. Ich habe es gleich aufgehängt. Auch mein Plastikmodell „IL 14“ habe ich aufgehängt. Mein Pappmodell „L-60“ muss ich bei Gelegenheit auch weiterbauen. Es sind noch die Fahrwerke anzubauen. Auch der Propeller muss noch gebaut und angebracht werden. Die Segmenthebel werde ich wahrscheinlich auch nicht anbringen. Das macht immer soviel Arbeit. Hoffentlich erwische ich noch ein Modell vom Typ „IL-18“. Die „Caravelle“ würde sicher nicht schlecht aussehen.

 

13. Januar 1961

 

 

Gestern hatte noch mein Schwager R. Geburtstag. Wir haben dort gefeiert. Ich habe Wodka getrunken. Das Zeug schmeckt furchtbar. Auch „Helles“ habe ich gekippt. R. sprach davon, dass er etwas in die Wege geleitet hat, um mir dann seine alte Schreibmaschine zu überlassen. Das wäre sehr erfreulich, denn eine Schreibmaschine habe ich mir schon lange gewünscht. Meine Schularbeiten würde ich dann nur noch mit der Maschine schreiben. Aber ich glaube, dass es so schnell nicht gehen wird.

 

KOMPLETT LESEN, z.B. MIT KINDLE UNLIMITED

 

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