Dresden erleben in den 60er Jahren

Dresden 1959 bis 1965

 

Eine Geschichte zum Schmunzeln, und doch nach einer wahren Begebenheit.

 

img_20161105_073833

 

img_20161105_124658

 

Begleiten Sie den jungen Mann Peter bei seiner Selbstfindung während der Zeit von 1959 bis 1965, von ersten zarten Begegnungen mit dem anderen Geschlecht bis zu seiner Hochzeit sowie bei seinen Gedanken zu seiner Zukunft und zum Weltgeschehen.

img_20161105_124823_2

 

 

Aufgeschrieben in 12 Tagebüchern.

cover-gesamt-kopie

 

 

Alle Bücher können selbstverständlich auch einzeln gelesen werden!

 

 

Bisher sind FÜNF Bände bei Amazon erschienen

Merken

Merken

Merken

Merken

Merken

Merken

Merken

Merken

Merken

No Comments

Buch DREI – Die nächsten 5 Tage gratis bei Amazon

Die nächsten 5 Tage gratis bei Amazon 🙂

Der junge 16 jährige Peter nimmt uns mit in seine Welt, lässt uns sein Tagebuch in der Zeit vom 1. Februar bis zum 30. April 1961 lesen. Manches wird vielleicht weniger interessieren, anderes dafür um so interessanter erscheinen. Es geht nicht nur um Mädchen (obwohl diese in diesem Alter ja das Wichtigste sind), sondern auch um Verpflichtungen in der Schule, um Inhalte und Bewertungen der damaligen Kinofilme, Musik, Freunde. Um sein Hobby Fahrrad – bald geht ja die Friedensfahrt los, aber dazu mehr in Buch VIER.
 
Meine Meinung dazu: Es ist dem damaligen Alter entsprechend geschrieben und wenn man seine Geschichte bis Buch ZWÖLF (1965) verfolgt, dann zieht sich doch ein roter Faden durch die Jahre.
 
Einfach mal reinschnuppern und vielleicht doch auf die folgenden Bände gespannt sein. Was wird aus Peter?
 
 

 

 

No Comments

Buch DREI – 28. April 1961

Mädels sind doch unberechenbar

Auszug vom 28. April 1961

 

Am Mittwoch, 26.04. 61 habe ich mit Eberhard G. um einen Kasten Bier gewettet. Er behauptet, seine Tanzpartnerin zu heiraten. Tut er das, gebe ich den Kasten gerne. Aber ich glaube es kaum. Denn wie es bis jetzt ausschaute…!

Ich habe mit meiner Tanzstundenpartnerin nichts vor. Höchstens zum Ball einladen. Aber das muss man ja machen. Am liebsten würde ich es ja nicht tun. Hoffentlich sind keine Damen da. Nächstens suche ich mir einen neuen, netten Käfer. Ich denke dabei an eine kleine Schwarze. Das ist mein Typ gewesen. Letztes Mal war sie leider nicht da. Eigentlich schade. Hoffentlich kommt sie nächstes Mal. Dann werde ich mir dieses Wesen anlachen. Aber meine „alte“ (Margita Sch.) werde ich nicht vergessen. Man soll ja stets zwei Eisen im Feuer haben! Sonst war die Tanzstunde bisher klasse. Ich habe mich ständig amüsiert. Um nicht engagieren zu müssen, taten wir nur so zum Schein und setzten uns wieder als keine Damen mehr da waren. Nachher hatten wir wieder die große Auswahl. Aber zu oft durften wir das nicht machen, da es sonst auffiel und das ist peinlich. In unserem Zirkel sind ein paar unmögliche Weiber. Solche, die sie regelrecht verbieten müssten. Man kann dann auch nichts machen, wenn so eine einen auffordert (bei Damenwahl). Das ist ja schrecklich. Dagegen muss noch etwas erfunden werden.

No Comments

Mädels sind doch unberechenbar – Buch DREI

Mädels sind doch unberechenbar

 6 Jahre auf dem Weg vom Jungen zum Mann.

 

 

BUCH DREI – 01. Februar 1961 bis 30. April 1961

Buch DREI von insgesamt ZWÖLF Büchern.

  • Hinweis: Peter ist hier 16 Jahre alt

 

Beitrags-Auszüge:

 

01. Februar 1961

 

Ich bin gestern extra die Sebnitzer Straße entlanggegangen. Heute auch wieder. Aber leider ist mir das Glück nicht vergönnt gewesen, sie zu sehen. Ich kann mir die Begegnung mit ihr so schön ausmalen. Gehe ich die Sebnitzer entlang, schlägt mein Herz noch einmal so schnell. Außerdem habe ich so ein beklemmendes Gefühl. Das kommt sicherlich davon, weil ich vor einer neuen Aufgabe stehe. Ein Mädchen habe ich noch nie angesprochen. Hoffentlich blamiere ich mich nicht. …

 

07. Februar 1961

 

Wir bekamen heute unsere restlichen Technischen Zeichnungen zurück. Es waren wieder zweimal Eins. Damit habe ich jetzt viermal die Eins und dreimal die Zwei. Das ergibt 1,428… Habe somit eine Eins in TZ. Wenigstens eine!

 

Heute kam ich auch mit dem Russischgedicht dran. Ich bekam eine gute Zwei. In Russisch habe ich jetzt einen Durchschnitt von 4,4166. …

 

3. April 1961

 

Am 21. März 1961 war ich wieder einmal im Kino. Ich sah den italienischen Kriminalfilm „Was geschah in der Via Merulana“. Es war ja ein tüchtiger Kassenreißer. Das Kino war ausverkauft. Zwar stand ich nicht lange nach Karten an, trotzdem war ich das Anstehen ungewohnt. Allzu gut hat mir dieser Film ja auch nicht gefallen. Aber besser als die vorangegangenen Filme war er. Trotzdem habe ich schon bessere Filme gesehen. Zum Beispiel den englischen Film „Der Graf von Monte Christo“ mit Jean Marais. Ich glaube, das war bisher der beste Film, den ich bis jetzt gesehen habe.  Vor allem hat mir Jean Marais gut gefallen. Aber auch in „Was geschah in der Via Merulana“ war die schauspielerische Aussage gut. …

 

16. April 1961

Ich merke gerade, dass ich DAS Ereignis vergessen habe. Es handelt sich um das Ereignis des Jahrhunderts. Der 12. April 1961 wird mit goldenen Lettern in das Buch der Menschheitsgeschichte eingetragen werden. Der Fliegermajor und Bürger der UdSSR Juri Alexejewitsch Gagarin durchschritt nämlich das Tor in den Kosmos. 9.07 Uhr startete Gagarin mit seinem 4725 Kilogramm schweren Raumschiff WOCTOK von dem Territorium der Sowjetunion. Die Erdumlaufzeit betrug 89,1min. Das Perigäum beläuft sich auf 175km und Apogäum auf 302km; der Neigungswinkel der Bahnebene zum Äquator macht 65,4° aus. Gagarin ist dann 10.55 Uhr glücklich in der vorgeschriebenen Gegend der UdSSR gelandet. …

 

DIESER BAND WIRD DEMNÄCHST VEERÖFFENTLICHT ….

No Comments