Mädels sind doch unberechenbar

 

Ein eigenes Zimmer, heute eine Selbstverständlichkeit …

 

Auszug vom 23. Mai 1961

 

In sechs Wochen ziehen L. nun doch nach Westdeutschland. Klasse! Mutti hat schon einen Antrag auf die Hauptmieterschaft abgegeben. Dann bekomme ich nämlich das kleine Zimmer. Eigentlich ist es mir ja egal, welches Zimmer ich erhalte, Hauptsache ist ja, dass es überhaupt ein eigenes Zimmer ist. Viel reinzustellen habe ich ja nicht. Meine Kommode, mein Bett, einen kleinen Tisch mit zwei Stühlen, das Spielschränkchen und den „Musikschrank“. Aber dafür haben meine Flugzeuge ihren sicheren Platz. Naja, hoffen wir, dass es mit der Wohnung klappt.

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