Buch NEUN

Bericht vom 1. Juli 1963

 

Nun fange ich schon das neunte Tagebuch ein.

Wenn man meine anderen acht Werke liest, benötigt man viel Zeit. Es steckt aber auch viel Zeit und Arbeit darin. Aber es hat sich gelohnt. So manches hätte ich bestimmt schon vergessen. Einiges könnte mir aber auch zum Verhängnis werden, wenn es in falsche Hände geriete. Da stehen doch Sachen drin, die nicht für jedermann bestimmt sind. So zum Beispiel in den ersten Tagebüchern die Liebesgeschichten, nun ja, das war noch harmlos und ist verjährt, aber später wird es schlimmer. Offen habe ich selten etwas eingeschrieben, meist nur so, dass nur ich die Bedeutung der Worte erkennen kann.

Wenn man in seinem ganzen Leben so ein Tagebuch führt, bekommt man eine stattliche Anzahl von Werken, die einen eigenen Bücherschrank benötigen. Aber so weit ist es ja noch nicht.

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