Tag 2 der Gratisaktion für Buch VIER

Tag 2 der Gratisaktion für Buch VIER:

 

Buch VIER

 

Eine Geschichte zum Schmunzeln, und doch nach einer wahren Begebenheit. Begleiten Sie den jungen Mann Peter bei seiner Selbstfindung während der Zeit von 1959 bis 1965, von ersten zarten Begegnungen mit dem anderen Geschlecht bis zu seiner Hochzeit sowie bei seinen Gedanken zu seiner Zukunft und zum Weltgeschehen.

bild-vier

 

1.Mai 1961 bis 6. August 1961

 

Alle Bücher können selbstverständlich auch einzeln gelesen werden!

 

 

Was erwartet Euch in Buch VIER?

Hier mehr zum Inhalt.

 

 

Merken

Merken

No Comments

Buch FÜNF – 30. August 1961

Dresden, 30. August 1961

Mädels sind doch unberechenbar – Auszug vom 13. August 1961

Da wäre ich doch gestern beinahe zum Mörder geworden!

Zuerst ist mir ein kleines Mädchen ins Rad gelaufen. Ich konnte gerade noch bremsen, aber trotzdem stand ich bei ihr schon auf dem Absatz. Das war der erste Schreck. Der zweite ließ nicht lange auf sich warten.

Ich donnerte hinter Karle her, den Bischofsweg entlang Richtung Schauburg und TB. An der Kreuzung kam Karle gerade so durch. Mir lief so eine dusslige Alte geradewegs ins Rad. Ich habe scharf gebremst und ihr die linke Seite des Lenkers in den Bauch geschoben. Ich bin nicht umgefallen, nur die Alte bumste auf das Pflaster. Das war aber wirklich ein Schreck. Ich hob sie auf und fuhr davon.

No Comments

Buch FÜNF – 13. August 1961

Potsdam, 13. August 1961

Mädels sind doch unberechenbar – Auszug vom 13. August 1961

So etwas Blödes. …

Alle Grenzen wurden heute früh, was sage ich, heute Nacht besetzt. Mit Panzern und Geschützen zogen sie los. Es sieht bald aus wie im Krieg. Armee und Polizei ist im Großeinsatz. Hier sieht es wirklich gefährlich aus. Wer weiß, was daraus wieder entsteht. …

No Comments

Buch DREI – Die nächsten 5 Tage gratis bei Amazon

Die nächsten 5 Tage gratis bei Amazon 🙂

Der junge 16 jährige Peter nimmt uns mit in seine Welt, lässt uns sein Tagebuch in der Zeit vom 1. Februar bis zum 30. April 1961 lesen. Manches wird vielleicht weniger interessieren, anderes dafür um so interessanter erscheinen. Es geht nicht nur um Mädchen (obwohl diese in diesem Alter ja das Wichtigste sind), sondern auch um Verpflichtungen in der Schule, um Inhalte und Bewertungen der damaligen Kinofilme, Musik, Freunde. Um sein Hobby Fahrrad – bald geht ja die Friedensfahrt los, aber dazu mehr in Buch VIER.
 
Meine Meinung dazu: Es ist dem damaligen Alter entsprechend geschrieben und wenn man seine Geschichte bis Buch ZWÖLF (1965) verfolgt, dann zieht sich doch ein roter Faden durch die Jahre.
 
Einfach mal reinschnuppern und vielleicht doch auf die folgenden Bände gespannt sein. Was wird aus Peter?
 
 

 

 

No Comments

Buch VIER – 12. Juni 1961

Mädels sind doch unberechenbar

 

 

Auszug vom 12. Juni 1961

 

Hinterher sind wir zum Sprungturm am Fucikplatz gegangen. Erst standen wir unschlüssig herum. Dann fragten wir, ob wir auch einmal springen dürften. Wir durften. Der Spaß kostete uns 0,30 DM. Nachdem man mir so einen Gurt um den Bauch gewickelt hatte, stieg ich die Stufen empor. Schon der erste Absatz kam mir unverschämt hoch vor. Als ich oben war, wurde mir ganz anders. Aber ich akklimatisierte mich bald. Karle kam dann auch bald hoch. Man hatte eine schöne Sicht da oben. Er war doch mindestens 20 Meter hoch. Dann kam ich mit springen dran. Angst hatte ich gar keine. Die Tür öffnete sich und ich sprang herunter. Als ich das erste Stück im freien Fall herunterschoss, wurde mir dennoch ganz anders. Aber das ging gleich weg. Ich kam unten gut an. Fallschirmspringen geht eine Schau. Ich werde bald wieder springen. …

No Comments

Buch VIER – 23. Mai 1961

Mädels sind doch unberechenbar

 

Ein eigenes Zimmer, heute eine Selbstverständlichkeit …

 

Auszug vom 23. Mai 1961

 

In sechs Wochen ziehen L. nun doch nach Westdeutschland. Klasse! Mutti hat schon einen Antrag auf die Hauptmieterschaft abgegeben. Dann bekomme ich nämlich das kleine Zimmer. Eigentlich ist es mir ja egal, welches Zimmer ich erhalte, Hauptsache ist ja, dass es überhaupt ein eigenes Zimmer ist. Viel reinzustellen habe ich ja nicht. Meine Kommode, mein Bett, einen kleinen Tisch mit zwei Stühlen, das Spielschränkchen und den „Musikschrank“. Aber dafür haben meine Flugzeuge ihren sicheren Platz. Naja, hoffen wir, dass es mit der Wohnung klappt.

No Comments

Buch VIER – 2. Mai 1961

Mädels sind doch unberechenbar

Auszug vom 2. Mai 1961

 

 

  1. Etappe der XIV. Internationalen Friedensfahrt

Sieger: Höhne DDR 3:14:53

Zweiter:     Saidehushin UdSSR    3:15:23

Dritter: Tscherepowitsch UdSSR    3:15:53

Mannschaftssieger:   DDR

So,nachdem ich alles vorbereitet habe, kann es los gehen. Noch rund 40 Minuten, dann kann ich oben die Namen eintragen. Hoffentlich ist ein Deutscher dabei. Nach der dritten Runde lag ja ein Pole vorn. Piechaczek, Andrzej. Er gewann die Spurtprämie vor Lute, Cees (Holland) und Meiceanu, Gabriel (Rumänien). Aber das ist kein Beinbruch. Noch sind 37km zu fahren. Die Fahrer der DDR lagen im Verfolgerfeld. Dieses Rennen wird hart. Ich bin sehr gespannt.

17.47 Uhr. Eine neue Meldung: „Der Schwede Hansson (108) hat sich aus dem Verfolgerfeld davongemacht!“ Die Meldung ist auch weiter nicht wichtig. Jetzt wird bald wieder eine neue Meldung kommen. Hier ist sie schon: „40 Meter Vorsprung, 108 … jetzt schon wieder eingefangen … 111 = Saidchuskin startet einen neuen Vorstoß „Es wird ein ungeheures Tempo vorgelegt!“ Wahrscheinlich wird es jetzt passieren. Jetzt müssen die Fahrer mächtig aufpassen, damit sie nicht die Post verpassen.

18.25 Uhr. So, jetzt wäre alles überstanden. Der Sieger steht fest. Ich habe mir während des Rennens noch Notizen gemacht, diese werde ich jetzt hier einbringen.

17.56 Uhr. Ein Regenschauer über dem Fahrerpulk.

18.02 Uhr. Es ist wieder mit einer Massenankunft zu rechnen. Mein Kommentar: Die armen Schiedsrichter!

18.07 Uhr übernimmt Heinz-Florian Oertel das Mikrofon im Stadion des 10. Jahrestages. Er ist nicht erfreut von einer Massenankunft. Er sagt:“ Wer der erste im Tunnel ist, der ist der Sieger.“ Dieser Tunnel ist 40 Meter lang, dann eine tüchtige Kurve und noch 200 Meter zum spurten. Wer wird Sieger? Im vorigen Jahr war es Weißleder (DDR). Auch dieses Mal wird es sich zwischen Polen – SU – DDR entscheiden. Ich setze alles auf Deutsch. In Warschau gewannen schon 13 Fahrer….

No Comments

Buch DREI – 28. April 1961

Mädels sind doch unberechenbar

Auszug vom 28. April 1961

 

Am Mittwoch, 26.04. 61 habe ich mit Eberhard G. um einen Kasten Bier gewettet. Er behauptet, seine Tanzpartnerin zu heiraten. Tut er das, gebe ich den Kasten gerne. Aber ich glaube es kaum. Denn wie es bis jetzt ausschaute…!

Ich habe mit meiner Tanzstundenpartnerin nichts vor. Höchstens zum Ball einladen. Aber das muss man ja machen. Am liebsten würde ich es ja nicht tun. Hoffentlich sind keine Damen da. Nächstens suche ich mir einen neuen, netten Käfer. Ich denke dabei an eine kleine Schwarze. Das ist mein Typ gewesen. Letztes Mal war sie leider nicht da. Eigentlich schade. Hoffentlich kommt sie nächstes Mal. Dann werde ich mir dieses Wesen anlachen. Aber meine „alte“ (Margita Sch.) werde ich nicht vergessen. Man soll ja stets zwei Eisen im Feuer haben! Sonst war die Tanzstunde bisher klasse. Ich habe mich ständig amüsiert. Um nicht engagieren zu müssen, taten wir nur so zum Schein und setzten uns wieder als keine Damen mehr da waren. Nachher hatten wir wieder die große Auswahl. Aber zu oft durften wir das nicht machen, da es sonst auffiel und das ist peinlich. In unserem Zirkel sind ein paar unmögliche Weiber. Solche, die sie regelrecht verbieten müssten. Man kann dann auch nichts machen, wenn so eine einen auffordert (bei Damenwahl). Das ist ja schrecklich. Dagegen muss noch etwas erfunden werden.

No Comments

Montag

Auszug von Montag

Montagvormittag, zur gleichen Zeit, steht Bommes im Büro am Flipchart, klebt die beschriebenen Blätter systematisch an die freie Wand und ergänzt die Angaben von Frau Bachhuber. Dann tritt er zurück, betrachtet das Arrangement. Wo ist der Zusammenhang? Was wollte Markus nur am Sonntagvormittag an der Ruine? Mit wem wollte er sich dort treffen? Hat dieser mysteriöse Mr. T damit zu tun? Bis jetzt ist es sehr verwirrend. Hoffentlich bekommt Elstermeier etwas Ergebnisreiches in der Schule heraus. Er liest sich nochmals die stichwortartig notierten Fakten des Gesprächs mit Theresa Bachhuber durch. Moment, Theresa – T??? Wie vor den Kopf geschlagen war er denn gestern?

 

Er geht zum Schreibtisch, nimmt das Telefon und wählt Bachhubers Nummer. Es klingelt.

„Hauptkommissar Bommes“, meldet er sich. „Guten Morgen, Frau Bachhuber.“

Stille.

„Frau Bachhuber. Mir geht das Treffen mit ‚T‘ nicht aus dem Kopf. Wollte sich Ihr Mann möglicherweise mit Ihnen treffen?“ Sie räuspert sich.

„Am Freitag steckte ein Brief von Markus in meinem Briefkasten. Er wollte sich am Samstagabend mit mir treffen. Aber er kam nicht.“

Bommes horcht auf.

„Er wollte zu Ihnen nach Hause kommen?“

„Nein, oben an der Ruine“

….

No Comments

Mädels sind doch unberechenbar – Buch DREI

Mädels sind doch unberechenbar

 6 Jahre auf dem Weg vom Jungen zum Mann.

 

 

BUCH DREI – 01. Februar 1961 bis 30. April 1961

Buch DREI von insgesamt ZWÖLF Büchern.

  • Hinweis: Peter ist hier 16 Jahre alt

 

Beitrags-Auszüge:

 

01. Februar 1961

 

Ich bin gestern extra die Sebnitzer Straße entlanggegangen. Heute auch wieder. Aber leider ist mir das Glück nicht vergönnt gewesen, sie zu sehen. Ich kann mir die Begegnung mit ihr so schön ausmalen. Gehe ich die Sebnitzer entlang, schlägt mein Herz noch einmal so schnell. Außerdem habe ich so ein beklemmendes Gefühl. Das kommt sicherlich davon, weil ich vor einer neuen Aufgabe stehe. Ein Mädchen habe ich noch nie angesprochen. Hoffentlich blamiere ich mich nicht. …

 

07. Februar 1961

 

Wir bekamen heute unsere restlichen Technischen Zeichnungen zurück. Es waren wieder zweimal Eins. Damit habe ich jetzt viermal die Eins und dreimal die Zwei. Das ergibt 1,428… Habe somit eine Eins in TZ. Wenigstens eine!

 

Heute kam ich auch mit dem Russischgedicht dran. Ich bekam eine gute Zwei. In Russisch habe ich jetzt einen Durchschnitt von 4,4166. …

 

3. April 1961

 

Am 21. März 1961 war ich wieder einmal im Kino. Ich sah den italienischen Kriminalfilm „Was geschah in der Via Merulana“. Es war ja ein tüchtiger Kassenreißer. Das Kino war ausverkauft. Zwar stand ich nicht lange nach Karten an, trotzdem war ich das Anstehen ungewohnt. Allzu gut hat mir dieser Film ja auch nicht gefallen. Aber besser als die vorangegangenen Filme war er. Trotzdem habe ich schon bessere Filme gesehen. Zum Beispiel den englischen Film „Der Graf von Monte Christo“ mit Jean Marais. Ich glaube, das war bisher der beste Film, den ich bis jetzt gesehen habe.  Vor allem hat mir Jean Marais gut gefallen. Aber auch in „Was geschah in der Via Merulana“ war die schauspielerische Aussage gut. …

 

16. April 1961

Ich merke gerade, dass ich DAS Ereignis vergessen habe. Es handelt sich um das Ereignis des Jahrhunderts. Der 12. April 1961 wird mit goldenen Lettern in das Buch der Menschheitsgeschichte eingetragen werden. Der Fliegermajor und Bürger der UdSSR Juri Alexejewitsch Gagarin durchschritt nämlich das Tor in den Kosmos. 9.07 Uhr startete Gagarin mit seinem 4725 Kilogramm schweren Raumschiff WOCTOK von dem Territorium der Sowjetunion. Die Erdumlaufzeit betrug 89,1min. Das Perigäum beläuft sich auf 175km und Apogäum auf 302km; der Neigungswinkel der Bahnebene zum Äquator macht 65,4° aus. Gagarin ist dann 10.55 Uhr glücklich in der vorgeschriebenen Gegend der UdSSR gelandet. …

 

DIESER BAND WIRD DEMNÄCHST VEERÖFFENTLICHT ….

No Comments