BUCHÜBERSICHT

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Dresden erleben in den 60er Jahren

Dresden 1959 bis 1965

 

Eine Geschichte zum Schmunzeln, und doch nach einer wahren Begebenheit.

 

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Begleiten Sie den jungen Mann Peter bei seiner Selbstfindung während der Zeit von 1959 bis 1965, von ersten zarten Begegnungen mit dem anderen Geschlecht bis zu seiner Hochzeit sowie bei seinen Gedanken zu seiner Zukunft und zum Weltgeschehen.

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Aufgeschrieben in 12 Tagebüchern.

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Alle Bücher können selbstverständlich auch einzeln gelesen werden!

 

 

Bisher sind FÜNF Bände bei Amazon erschienen

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2. Februar 1963 – eine zugefrorene Elbe und Aufbaumarken

Buch SIEBEN

2. Februar 1963 – eine zugefrorene Elbe und Aufbaumarken

1963 muss lt. Peters Tagebuchaufzeichnungen ein kalter Winter gewesen sein. Auch bei Wikipedia kann man darüber nachlesen, dass dieser Winter einer der strengsten des 20. Jahrhunderts war.

 

Bericht vom 2. Februar 1963

 

Gestern bin ich über die Elbe gelaufen. War toll. Der Übergang war nicht offiziell. Wir waren ganz schön lebensmüde. Sylli ist auch mitgegangen. Es war ganz schön nett.

Wir sind zum ersten Mal rüber nach Altstadt gegangen. Als wir wieder kurz vorm Neustädter Ufer waren, sahen wir drüben einen Bobby. Wir machten schleunigst kehrt. So sind wir insgesamt 3x über die Elbmitte gegangen. Dann sind wir am Altstädter Ufer zurückgegangen. Wir haben uns mit Schnee beworfen. Einen kleinen Abhang sind wir in Hocke runtergerutscht. Das hat Spaß gemacht. Sylli hat es auch gefallen. Wir haben uns am Anfang immer hingesetzt, aber dann ging es.

Wir sind dann zu Sylli gegangen. Dort waren wir tüchtig müde, denn so ein Ausgleichssport macht tüchtig müde.

Am Nachmittag haben wir noch den Schnee vor ihrem Haus weggeschippt. Das war auch eine tüchtige Arbeit. Ich werde es mir bestätigen lassen. Dann brauche ich wenigstens nicht von der Schule aus zu gehen. Oder vielleicht doch, ich brauche doch Aufbaumarken. Und die gibt es dafür.

Abends haben wir im Fernsehen den sowjetischen Film „Rette sich, wer kann“ angeschaut. Ich hatte ihn ja schon einmal gesehen, Sylli auch. Wir haben tüchtig gelacht. Es war wirklich nett. Sylli war auch wieder sehr lieb.

Geschrieben am 03. Februar 1963

 

Sonntag, 3. Februar 1963

 

Vorhin habe ich schon wieder Schnee geschippt. Aber dieses Mal vor unserem Haus. Ich lasse mir das auch bestätigen. Es dauerte auch eine Stunde. Jetzt habe ich schon 2 Stunden. Am Donnerstag machen wir noch einmal. Das sind dann schon 3 Stunden.

 

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Auszug vom 24. Januar 1963

Buch SIEBEN

Wie war das Wetter vor 54 Jahren? Ist es heute wirklich kälter und ungemütlicher?

Montag, 24. Januar 1963

 

Es ist alles großer Mist. Wegen der blöden Kälte müssen wir in die 6. Oberschule am Fetscherplatz gehen. Das wird heiter. Mutti muss mir das Fahrgeld bezahlen. Wenn es bis in den Februar dauert, hole ich mir eine Monatskarte (für 2 Linien oder so!) Muss Mutti bezahlen. Da möchte man etwas zeitiger weggehen. So ein Quatsch.

In der Grundschule fällt der Unterricht jetzt gänzlich aus. Die habens gut. Sylli hat damit auch schon Ferien. Nun, da kann sie sich gut erholen.

Ab Donnerstag gehen wir in die andere Schule.

…….

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Schule 1963

Buch SIEBEN

Interessantes zur Schul- bzw. Pausengestaltung

Bericht vom 16. Januar 1963

In der Klasse haben wir jetzt ein großes Meisterschaftsspiel ausgetragen. Mit drei Pfennigen. Jeweils ein Pfennig muss durch die zwei anderen durchgeschoben werden. Jeder Spieler hat ein Tor. Naja, da geht es dann immer hoch her. Ich bin diese Woche in der 1. Liga aufgestellt gewesen. Jetzt bin ich Meister der 1. Liga in der 3. Woche 1963 geworden. Damit bin ich in die Oberliga aufgestiegen. Hier habe ich schwere Kämpfe zu bestehen. Aber das kommt erst nächste Woche. Vielleicht steige ich wieder ab, aber das glaube ich kaum, denn, wenn man richtig spielt, dann kann keinem was passieren. So füllen wir unsere Pausen schon richtig aus. Sonst pokern wir auch noch zur Abwechslung. Oder wir spielen „17+4“, „Leben und Tod“ und „66“.

Aber ab und zu machen wir auch Schulaufgaben, besonders in den ersten Stunden!

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BUCH SECHS – ist online

 

Gestern ist nun auch Buch SECHS der zwölfteiligen Reihe erschienen.

 

Buch SECHS Mädels sind doch unberechenbar

 

Pünktlich zum Jahresende schließt damit auch das Jahr 1962 ab 🙂

 

23. März 1962 bis 31. Dezember 1962

In Buch SECHS ist Peter noch immer mit seiner Sylvia zusammen. Ab und zu plagen ihn Zweifel, denn es gibt doch noch weitere interessante Mädchen. Er nimmt uns mit zu seinen Ferien- und schulischen Kartoffeleinsätzen. Er lässt uns teilhaben an seinen Gedanken zur damaligen DDR, zu Musik und Kinofilmen.
Auch Gedanken über seine Zukunft spielen immer wieder eine Rolle. Ob sich einiges davon erfüllt, wird in den folgenden Büchern bis Buch ZWÖLF zu lesen sein. Bleiben Sie gespannt!

Begleiten Sie den jungen Mann Peter bei seiner Selbstfindung während der Zeit von 1959 bis 1965, von ersten zarten Begegnungen mit dem anderen Geschlecht bis zu seiner Hochzeit sowie bei seinen Gedanken zu seiner Zukunft und zum Weltgeschehen.

Die Eintragungen wurden nicht verändert. Sie sind in diesem Buch wahrheitsgemäß wiedergegeben.

Vielleicht erkennen sich einige, der heute älteren Generation, darin wieder.
Ein Muss für alle, die in dieser Zeit ebenfalls ihre Jugend in Dresden verbrachten.

 

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Punkt 4: Eine Briefverbindung mit dem Ausland

Peter erstellt seinen Jahresabschlussbericht für 1962. Dabei ist unter Punkt 4 zu lesen:

Punkt 4: Eine Briefverbindung mit dem Ausland

 

Man könnte sagen, übererfüllt.

  • 2 Verbindungen mit der UdSSR
  • 2 Verbindungen mit Indonesien
  • 1 Verbindung mit Rumänien
  • 1 Verbindung mit Finnland

Aus Finnland sowie aus UdSSR und den zweien aus Indonesien erwarte ich Post. Mir ist bekannt, dass viele DDR-Briefe ins kapitalistische Ausland sowie umgekehrt vernichtet werden bzw. bzw. ihren Absender oder Empfänger nie erreichen. Es ist eine große Schweinerei.

Wenn ich bald keine Post aus Finnland bekomme, dann versuche ich es über Rumänien. Mit der verstehe ich mich mit am besten. Meine Verbindungen werde ich auch nicht aufgeben, sondern werde noch versuchen, sie auszubauen. CSSR usw. Das nehme ich mir vor für 1963.

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Sonntag, 9. Dezember 1962 – Zukunftspläne

Zukunftspläne:

Sonntag, 9. Dezember 1962

Jetzt steht es für mich eigentlich schon fest, dass ich Lehrer werde. Bio und noch irgendein Fach. Mit Sylli habe ich darüber noch nicht gesprochen. Etwas Anderes bleibt mir ja doch nicht übrig. Die verdienen genug und haben ein gesundes Leben. Außerdem würde es mir Spaß machen. Schon in Bio. Das ist mein Lieblingsfach in der Schule. Aber auch erst seit vorigem Jahr. Das andere Fach als Lehrer vielleicht Chemie. Dieses Jahr kotzt mich Chemie ja gewaltig an. Aber wenn ich als Lehrer gehe, dann sowieso erst als Grundschullehrer. So 5. bis 10. Klasse. Die anderen sind mir zurzeit zu schlau. Später könnte man sich ja qualifizieren. Im Notfall kann man ja Englischlehrer werden. Aber auf keinen Fall Russischlehrer. Mir macht es immer Spaß, wenn ich Sylli was erklären muss. Aber wenn ich daran denke, so 25 bis 30 Schüler, da muss man schon Nerven wie Stricke besitzen. Aber man gewöhnt sich doch so ziemlich an alles. Ich spreche mit Sylli am Mittwoch einmal darüber.

Sie kann Schneiderin werden. Da kann sie später Heimarbeit machen. So wie ihre Mutter jetzt. Sie könnte ihr erst helfen und dann die Kunden übernehmen. Das wäre nicht verkehrt. Darüber spreche ich erstmal mit Sylli selber. …

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Montag, 5. November 1962

Montag, 5. November 1962

 

Höre gerade die Schlagerrevue. Christel Bach singt „Das hat noch Zeit“. Das ist ein Twist.

Wenn in den anderen Ländern etwas unmodern geworden ist, so kommt es zu uns. Drüben spielt man schon längst Madison. Aber es ist ja nicht verwunderlich….

Sonntag, 14. Oktober 1962

Sonntag, 14. Oktober 1962

 

Die Kartoffelferien habe ich glücklich hinter mich gebracht. Im Großen und Ganzen war es mal etwas Anderes. Trotzdem haben mich die Kartoffeln zum Schluss angekotzt.

Doch jetzt will ich einige Einzelheiten bringen. Da ich kein Tagebuch mithatte, muss ich das aus dem Gedächtnis bringen:

Losgefahren sind wir mit einem Bummelzug bis Großenhain. Dort begaben wir uns auf schnellstem Wege zu dem einzigen Bus, der da war (sonst waren nur noch LKW’s da!) Wir waren ungefähr 40 Boys. 20 ließen wir in Kmehlen, 10 Mann kamen nach Laubach und der Rest nach Gävernitz. Ich war unter denen in Laubach. Wir waren ein netter Haufen.

Als erstes wurden wir in unsere Quartiere eingewiesen. Wir lagen alle privat. Eine Schau war das. Das war auch das einzige Beste.

Von der Arbeit gibt es nicht viel zu berichten. Es ist mit der größte Mist, den ich kenne.

Am Abend quatschten ein paar von uns ein Mädchen aus dem Dorfe an. Ich kam zu ihnen. Wir unterhielten uns alle mit ihr. Eigentlich wollten wir sie einladen für unsere Antrittsparty am Abend, aber sie durfte nicht. Dann musste sie Milch holen gehen. Erst wollten wir ja alle mitgehen, aber dann blieb ich mit Holger H. alleine bei ihr.

Als erstes versuchte ich ihr abzugewöhnen, „Sie“ zu uns zu sagen. Übrigens, sie hieß Annerose. Ihre Mutter kannten wir ja vom Felde her. Sie lud uns dann mit nach oben ein. Ihre Oma erzählte uns viel von den Russen und vom Dorfe. Das war ganz schön interessant, aber wir waren ja nur Annerose wegen mit oben. Ich habe Annerose öfter angelächelt.  Ich war mir doch meiner Sache sicher.

Am nächsten Tag verabredete ich mich mit ihr wieder zum Milch holen. Da Holger H. nicht da war, habe ich ihn damit ausgespielt. Er war nicht sehr darüber begeistert. Am dritten Abend versuchte ich sie zu küssen. Davon wollte sie aber noch nichts wissen. Erst am nächsten Tag (Donnerstag) durfte ich sie zum Abschied küssen. Wir sahen uns das letzte Mal am Freitag früh. Da habe ich sie auch noch einmal geküsst. Schlecht ist das Mädchen nicht. Mal sehen, ob es morgen klappt, dann werde ich ihr schreiben. Sie macht sich sicherlich viel Hoffnung auf mich, denn sie schenkte mir noch eine Kette mit einem Herz, worauf geschrieben stand „Vergiss mich nicht“. Vielleicht fahre ich mal hin. Am 11. November ist dort Kirmes. Mals sehen, was sich machen lässt.

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ÜBERSICHT ALLER BISHER ERSCHIENENEN BÜCHER

KRIMI

TAGEBÜCHER

Tagebuch EINS 13. November 1959 bis 22. Oktober 1960

Tagebuch FÜNF 08. August 1961 bis 20. März 1962

NEU ERSCHIENEN! Tagebuch SECHS 23. März 1962 bis 31.12.1962

Tagebuch ZEHN 17.05.1964 bis 21.08.1964

folgt demnächst
Bruno Bommes - Tatort Ruine

Tagebuch ZWEI 24. Oktober 1960 bis 31. Januar 1961

Dresden 1959 bis 1965 Eine Geschichte zum Schmunzeln, und doch nach einer wahren Begebenheit.

Tagebuch SIEBEN 01.01.1963 bis 31.03.1963

derzeit in Arbeit

Tagebuch ELF 22.08.1964 bis 31.10.1964

folgt demnächst
Theresa, Mutter von zwei Kindern, wird über Nacht von ihrem Mann verlassen. Er hinterlässt ihr nur einen Brief auf seinem Kopfkissen. Inhalt: Er muss ausziehen, um seine Familie zu schützen ihm droht Gefahr. Theresa versteht es nicht, ihr Mann ist Lehrer. Wo ist er nur hineingeraten? … Ein halbes Jahr später wird er tot aufgefunden. Was ist ihm passiert? Kommissar Bommes ermittelt …

Tagebuch DREI 01. Februar 1961 bis 30. April 1961

Begleiten Sie den jungen Mann Peter bei seiner Selbstfindung während der Zeit von 1959 bis 1965, von ersten zarten Begegnungen mit dem anderen Geschlecht bis zu seiner Hochzeit sowie bei seinen Gedanken zu seiner Zukunft und zum Weltgeschehen.

Tagebuch ACHT 01.04.1963 bis 30.06.1963

folgt demnächst

Tagebuch ZWÖLF 02.11.1964 bis 22.06.1965

folgt demnächst

Tagebuch VIER 01. Mai 1961 bis 6. August 1961

Aufgeschrieben in 12 Tagebüchern.

Alle Bücher können selbstverständlich auch einzeln gelesen werden!

Tagebuch NEUN 01.07.1963 bis 15.05.1964

folgt demnächst

ENTDECKE DRESDEN IN DEN 60er JAHREN – JUGEND(ERINNERUNGEN) EINES TEENAGERS